Mumbai
Das frühere Bombay ist die größte Stadt Indiens mit rund 14 Millionen Einwohnern. An der Westküste des Kontinents gelegen, gilt sie als die Geschäftsmetropole des Landes und hat bezüglich der früheren desaströsen Infrastruktur sehr große Fortschritte gemacht durch breit angelegte Modernisierungsmassnahmen. Erst vor kurzem wurde die Unternehmensberatung McKinsey damit beauftragt einen Masterplan für die weitere Modernisierung der Stadt zu entwickeln. Hier sind in der Regel die Zentralen der indischen Unternehmen angesiedelt. Durch den vergleichsweise hohen Lebensstandard zieht die Stadt auch beständig Einwanderer aus anderen asiatischen Ländern an. Mumbai erlangte auch weltweiten Ruhm durch die indische Filmindustrie und wird daher zuweilen auch Bollywood genannt. Früher wurden hauptsächlich vor Kitsch triefende Schnulzen produziert, mittlerweile können jedoch viele der lokalen Produktionen mit dem Original mithalten. In der Tat erleben Bollywood Filme auch in Europa derzeit einen Boom. Der „Tom Cruise“ Indiens ist Shah Rukh Khan, der ein palastähnliches Anwesen an der Küste der Stadt besitzt. Ein Manko gleich bei der Ankunft in Indien ist der recht bescheidene Flughafen Mumbais. Obwohl dies der erste Eindruck vom Land ist, sollte man daraus nicht auf den Rest schließen.
Die Stadt ist in der tropischen Zone gelegen, es herrscht eine nicht zu starke Luftfeuchtigkeit und eine Durchschnitts- temperatur von ca. 30°C. Heftige Regenfälle sind während der Regenzeit von März bis Oktober zu erwarten. Trockener und etwas kühler wird es dann zwischen November und Februar. Der Central Business Distrikt (CBD) ist das Schmuckstück der Stadt, hier findet man die bekannten Marken Outlets und teuren Hotels. Daneben gibt es einen recht großen, zentral gelegenen Park als Naherholungsgebiet. |