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Indien

Indien – ein Land der extremen Gegensätze. Love it or hate it – dazwischen gibt es wenig, wenn man sich die Meinung von westlichen Langzeittouristen und auch Expatriates anhört. Die gewaltigen Ausmaße dieses Kontinents und die beeindruckende Vielfalt in vielen gesellschaftlichen und kulturellen Aspekten machen Indien so interessant. Im Gegensatz zu manch anderem asiatischen Land hat man hier zwangsläufig früher oder später den Culture Shock. Allerdings muss dies ja nicht unbedingt negativ sein, aus Anpassungsprozessen geht man in der Regel gestärkt hervor. Es handelt sich vereinfacht gesagt um einen absolut faszinierenden Kontinent mit einer der facettenreichsten Kulturen der Welt. Indien kann man getrost als Wiege der Spiritualität bezeichnen. Aus einer westlichen Perspektive werden die zahlreichen Gurus, Ashrams und religiösen Rituale oftmals belächelt und als ewig gestrig oder esoterisch abgetan. Aber wenn man bereit ist sich von diesen Vorurteilen zu lösen und selber mal ein wenig in die vedischen Philosophien eintaucht, vielleicht gekoppelt mit ein wenig yoga- und Meditationspraxis, wird man sehr schnell feststellen dass dieses Land einen unfassbaren Reichtum an spirituellem Wissen besitzt.

Aber selbst auf der materiellen Ebene wird ein längerer Indien-Aufenthalt ein unvergessliches Erlebnis werden. Und auch dort bewegt sich derzeit viel. Das Land ist in Aufbruchstimmung, die Wirtschaft boomt seit Jahren mit annähernd zweistelligen Wachstumsraten. In fast allen Metropolen wird gebaut wie verrückt und es entwickelt sich ein pulsierendes Nightlife mit fast wöchentlichen Neueröffnungen von Bars und Diskos. China gilt als die Fabrik oder Hardwareschmiede der Welt. Im Gegensatz dazu wird das Wachstum in Indien hauptsächlich durch wissenslastige Industrien, wie dem Software- und Outsourcing-sektor, gepowert. Die Armutsbekämpfung ist natürlich immer noch ein Thema welches ganz oben auf der Agenda der derzeitigen Regierung steht. Es wurden schon beträchtliche Fortschritte erzielt, allerdings sieht sich dass Land immer noch 345 Millionen Menschen unter der Armutsgrenze gegenüber.

Indien

Indien hat mit 1.1 Milliarden die zweithöchste Einwohnerzahl der Welt, was zugleich 16.7 % der Weltbevölkerung darstellt. Es werden 179 Sprachen und 544 Dialekte gesprochen, von denen jedoch lediglich 16 vom Staat anerkannt werden. Hindi und Englisch sind die offiziellen Sprachen. In der Geschäftswelt wird vornehmlich Englisch gesprochen. Auch in den größeren Städten reichen Englischkenntnisse aus. Allerdings sind ein paar Brocken Hindi hilfreich wenn man in ländliche Gebiete vordringt. Darüber hinaus gibt es sechs große Religionsbewegungen und über 3000 Kasten.

Nach fast einem Jahrhundert kolonialer Herrschaft durch Groß-Britannien, trat die indische Verfassung 1950 in Kraft. Heute ist das Land die größte Demokratie der Welt. Indien besteht aus 29 Bundesstaaten und 6 Unionsterritorien. Neben der zentralen Regierung haben auch die einzelnen Bundesstaaten die Kompetenz Gesetze zu erlassen. Im Jahr 1991 wurden radikale Reformen auf den Weg gebracht um der bis dahin immer schlimmer werdenden wirtschaftlichen Lage entgegenzuwirken. Diese Reformen im wirtschaftlichen Bereich waren zum Großteil von Erfolg gekrönt. Heute ist Indiens Wirtschaft in einigen Bereichen weltweit führend, wie z.B. in der Software- und Textilindustrie.

Seit 1991 haben sich die Direktinvestitionen Multinationaler Unternehmen vervielfacht auf zuletzt 4.7 Mrd. US$ (2004). Derzeit sind 15.000 ausländische Firmen ansässig und diese Zahl steigt stetig, vor allem durch Produktionsverlagerungen und Outsourcingvorhaben. Indien wird zugleich durch das rasante Wachstum seiner Mittelschicht (200 Millionen, 2001) immer interessanter als Absatzmarkt für diese internationalen Unternehmen. Die Liberalisierung der Wirtschaft wird jedoch in vielen Fällen durch die immer noch vorhandenen starren bürokratischen Strukturen und die vorherrschende Korruptionspraxis verlangsamt. Boomstädte wie Bangalore oder Pune stoßen immer mehr an die Grenzen ihrer Infrastruktur. Dies äußert sich dann in verstopften Strassen und Elektrizitätsengpässen. Es kann schon ziemlich skurril anmuten wenn in den Büros von IT-Unternehmen wie z.B. Wipro, TCS oder Infosys in Bangalore die innovativste Software in den jeweiligen Bereichen programmiert wird und sich in der Abstellkammer die Autobatterien stapeln, um den nächsten Stromausfall zu überbrücken. In der Regel besitzen diese größeren Unternehmen jedoch moderne Generatoren um für einen solchen Fall Strom erzeugen zu können.

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